Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt

August 2012

Verschmust, pelzig, ledig sucht...

Das Verhältnis der Menschen zu ihren Haustieren ist manchmal ein widersprüchliches. Besonders deutlich kann man dies bei einem Besuch des Münchner Tierheims in der Riemer Straße 270 erleben, das derzeit förmlich aus allen Nähten platzt. Wie die Stadt dem Tierheim und seinen Bewohnern helfen kann, stand im Fokus eines Besuches von Mitgliedern der SPD-Fraktion. Eines der dringlichsten Projekte der Bau eines neuen Katzenhauses.

Sommerzeit Reisezeit. Während tausende Münchnerinnen und Münchner ihre Koffer packen, um in die Urlaubsregionen dieser Welt zu fliegen oder zu fahren, fällt so manches tierische Familienmitglied bei der Urlaubsplanung hinten runter. Statt Rimini heißt es für Bello und Minka Endstation Riem. Die Folgen dieses Umstandes bekommt das dort ansässige Tierheim des Tierschutzvereins München e.V. deutlich zu spüren. Sonst auch schon am Ende seiner Kapazitäten, weiß es kaum noch seine unfreiwilligen Gäste unterzubringen. Derzeit warten über 200 Katzen und 150 Hunde auf ein neues Zuhause. Aber auch Kleintiere und Exoten, wie zum Beispiel Leguane, Esel oder Affen, fanden hier notgedrungen eine Bleibe

Besichtigung Tierheim

Besichtigung Tierheim

Stadträtin Bettina Messinger, Stadtrat Hans Dieter Kaplan, Vorsitzender des Tierschutzvereins Kurt Perlinger, Bürgermeisterin Christine Strobl und sitzend Siska - auf dem Baugrund des geplanten Katzenhauses (v.l.)

Eine Verbesserung der Situation soll der Bau des neuen Katzenhauses bringen. Statt über das ganze Tierheim verteilt, kommen die "kleinen Tiger" zukünftig in einem modernen zweigeschossigen Gebäude unter. Das schafft Platz und verbessert auch die Arbeitsbedingungen der 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Frühjahr 2013 könnte es losgehen. Bis dahin muss aber die Finanzierung stehen. Also Anlass genug für Bürgermeisterin Christine Strobl und die SPD-Stadtratsfraktion zu einem Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Vereins, Kurt Perlinger, zusammenzutreffen. Bisher unterstützt die Stadt den Tierschutzverein mit nahezu einer halben Million Euro jährlich. Geld das vor allem der Unterbringung und der Weitervermittlung von Fundtieren zugute kommt. Doch durch die vermehrte Abgabe dieser verlorengegangen oder entlaufenen Tiere genügt diese Hilfe nicht mehr ein neuer Vertrag ist deswegen in Verhandlung.

Bleiben also vorerst nur die Spenden und Beiträge der Vereinsmitglieder, um den Millionen teuren Neubau zu finanzieren - doch diese reichen nicht aus. Darum will die SPD-Fraktion nun prüfen, inwieweit eine Förderung mit städtischen Mitteln möglich ist. Christine Strobl, "bekennende Katzenliebhaberin", hofft, dass bis dahin noch mehr Tierheimbewohner ein neues Zuhause finden. Eines, bei dem die Betreuung der Haustiere noch vor der Sonnencreme auf dem Zettel für die Urlaubsplanung steht. Daher appelliert sie, als auch SPD-Stadträtin Bettina Messinger bei der Anschaffung eines Tieres zuerst bei dem Tierheim in der Riemer Straße vorbeizuschauen. Schließlich haben beide sehr gute Erfahrungen damit gemacht - Christine Strobl hat ihre Katzen und Bettina Messinger ihren Hund aus dem Münchner Tierheim.

Hund im Tierheim

Hund im Tierheim

Christine Strobl, Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München:
"Der Tierschutz ist und bleibt für mich ein wichtiges Thema. Um so vordringlicher sollten wir alle Möglichkeiten ins Auge fassen, um dem Tierschutzverein bei dem Bau seines neuen Katzenhauses unter die Arme zu greifen. Es ist eine Erleichterung für das Leben der Tiere und erhöht ihre Chancen auf erfolgreiche Weitervermittlung."

Bettina Messinger, für den Tierschutz zuständige Stadträtin der SPD-Fraktion:
"Tierliebe ist nur eine wichtige Voraussetzung, um sich ein Tier zuzulegen. Noch bedeutsamer ist aber, sich vor der Anschaffung eines Haustiers Gedanken über die dauerhafte Versorgung, auch im Urlaub und während der Arbeitszeit zu machen. Ein klärendes Gespräch mit Arbeitgeber und Kollegen, mit Freunden, Nachbarn und Bekannten vermeidet spätere Probleme. Gerade Betriebe erkennen zunehmend, dass ein Tier am Arbeitsplatz gut für das Betriebsklima sein kann."

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