Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt

Januar 2010

Spielen ist ein Kinderrecht Neue Hausordnung für Kinder

In einer Großstadt wie München wohnen viele Menschen dicht beieinander. Da prallen gegensätzliche Wünsche nach Ruhe, spielen, musizieren, feiern und vieles mehr aufeinander. Da muss einerseits natürlich Rücksicht genommen werden andererseits muss aber auch Verständnis für kleine Mitbewohner da sein.

Im Jahr 2009 kamen 14306 Kinder in München zur Welt, 265 mehr als in 2008. Damit wurde 2009 in München die höchste Geburtenzahl seit 40 Jahren erreicht.

Im Interesse der Kinder hat die Stadt München für ihre 1.700 Wohnungen ihre Hausordnung um einen "Kinderparagraphen" ergänzt, der die Rechte der kleinen Mitbewohner stärkt.

Unter anderem steht z. B. in der Hausordnung "Kinderlärm ist ein kindliches Ausdrucksmittel, das zum täglichen Leben gehört. Wenn Kinder Lärm machen, ist das keinesfalls ein Abmahnungs- oder Kündigungsgrund."

Die überarbeitete Hausordnung gestattet es Kindern Fahrräder, Laufräder, Dreiräder oder Roller zu benutzen und zum Spielen Freunde einzuladen. Auch Tierhalterinnen und Tierhalter werden stärker in die Pflicht genommen: So sind Wiesen, Wege und Sandkästen von Hunde- und Katzenkot freizuhalten, um eine Gesundheitsgefährdung für Kinder auszuschließen.

Ein Freibrief ist die neue Hausordnung aber nicht. Es wurden auch Pflichten für Kinder und deren Eltern festgelegt. Der Spielbereich muss sauber gehalten werden und die Spielsachen sind nach Beendigung des Spiels wegzuräumen.

Die GWG, eine städtische Wohnungsbaugesellschaft, hat sogar eine "Kinderfreundliche Hausordnung" aufgelegt.

Natürlich geht es nicht darum Kinder einseitig mehr Rechte einzuräumen. Viel mehr geht es darum gegenseitig mehr Verständnis aufzubringen und bei Konflikten aufeinander zuzugehen und miteinander zu reden. Dafür soll die "Kinderfreundliche Hausordnung" ein Baustein sein.

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