Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt

Januar 2011 - Teil 2

SPD-Antrag zum 100. Jahrestag des Internationalen Frauentags im Jahr 2011

Die SPD-Stadtratsfraktion ( Ingrid Anker, Reinhard Bauer, Ulrike Boesser, Haimo Liebich, Bettina Messinger Monika Renner, Regina Salzmann und Alexander Reissl) beantragt eine Konferenz anlässlich des 100. Jahrestags des Internationalen Frauentages. Initiiert wurde er von Clara Zetkin, die bereits 1910 auf der II. Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen den Antrag stellte, weltweit einen Frauentag durchzuführen. Unter der Losung "Heraus mit dem Frauenwahlrecht" gingen am ersten Internationalen Frauentag am mehr als eine Million Frauen auf die Straße und forderten soziale und politische Gleichberechtigung. Erst ab 1920 wurde der Internationale Frauentag am 8. März begangen.

Ein wichtiger Ausgangspunkt für die historische Frauenbewegung in Deutschland war München. Die Frauenrechtlerin Anita Augspurg gründete hier zusammen mit ihren Gefährtinnen Marie Stritt, Lily von Gizycki, Minna Cauer und Sophia Goudstikker den "Verein für Frauenstimmrecht".

Vieles erscheint uns heute selbstverständlich, z. B. dass Frauen wählen dürfen. Auch kann der Ehemann nicht mehr das Arbeitsverhältnis seiner Frau fristlos kündigen. Das war immerhin bis 1958 möglich. Bis 1977 mussten Frauen ihre Ehemänner um Erlaubnis fragen zumindest theoretisch laut BGB , wenn sie einer beruflichen Tätigkeit nachgehen wollten. Auch dürfen Frauen heute studieren. Trotzdem haben wir eine Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland noch nicht erreicht. Frauen verdienen weniger als Männer. Frauen sind viel weniger in Führungspositionen zu finden. Und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist immer noch schwer umzusetzen.

Daher soll der Schwerpunkt dieser Konferenz bei der sozialen und gesellschaftlichen Situation von Münchner Frauen heute sein. Mit der Einrichtung der Gleichstellungsstelle vor 25 Jahren war und ist München Vorreiterin und Vorbild. Die gesellschaftlichen Veränderungen der vergangen 100 Jahre im Kampf der Frauen um gleiche Rechte sollen daher im Rahmen dieser Konferenz auch am Beispiel Münchens aufgezeigt werden.

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