Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt   |   Datenschutz

Juli 2018 - Mobilität

Mehr Mobiltät statt verstopfter Straßen

Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit

Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit

Mit zwei Anfragen ziele ich darauf ab, verschiedene Projekte zu vernetzen – für mehr Mobilität statt verstopfter Straßen.

Ein Transporter nach dem anderen drückt sich durch die Wohnviertel, heraus purzelt Paket um Paket – und der Platz auf den Straßen und leider auch Geh- und Radwegen wird knapp. Platz, der auch von an sich sinnvollen Angeboten immer mehr aufgebraucht wird: Zu den privaten Autos sind Carsharing-Angebote gekommen, Leihräder gibt es ebenso wie elektrische Mietroller. Wir wollen dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger am Ende mehr Angebote haben und der vorhandene Platz sinnvoll genutzt wird.

Dies treibe ich mit entsprechenden Anfragen voran. Denn die beiden Themen sind zusammen zu betrachten: Der Lieferverkehr kann gebündelt werden; das geschieht zum Beispiel jetzt schon in Abholläden oder Depotstationen. Und an Mobilitätsstationen können verschiedene Angebote räumlich zusammengeführt werden.

Es gibt hierzu bereits verschiedene Forschungsprojekte, die an Lösungen hierzu arbeiten, zum Beispiel
das Projekt „City2Share“ des Planungsreferats,
das EU-Projekt „CIVITAS ECCENTRIC“des Kreisverwaltungsreferats und
das Projekt „SMARTER TOGETHER München“ der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) gemeinsam mit der Landeshauptstadt.

Ich fordere, die Ergebnisse zusammenzufassen und daraus einen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger zu ziehen.

ein genauer Blick auf die Informationen

ein genauer Blick auf die Informationen

Dazu mein Statement:

„Der Lieferverkehr nimmt immer mehr zu und wird zu einem Problem in einer dichten Stadt. Vor allem die sogenannte letzte Meile, der Schritt vom Logistikzentrum am Stadtrand zum Kunden, ist noch eine ungelöste Herausforderung. Wir müssen aufpassen, dass wir kein Zustellerchaos in der Stadt bekommen. Eine andere, aber im Kern ähnliche Herausforderung ist die Zunahme von alternativen Mobilitätsformen wie Sharing-Angeboten. Für beides gilt: Je unkoordinierter, desto mehr Platz braucht es. Wir wollen daher für beides innovative Lösungen finden, mit denen wir die einzelnen Dienste bündeln kann. Das wirkt gleich doppelt: Zum einen werden die Viertel entlastet, zum anderen haben NutzerInnen den Vorteil, ein vielfältiges Angebot an zentralen Stellen zusammengefasst zu finden. Wir wollen, dass die Stadt ihre Erfahrungen aus den einzelnen Studien nutzt, um ein gutes Konzept für diese Ideen zu entwickeln.“

Paketauslieferung mit dem Rad

Paketauslieferung mit dem Rad

Die dazugehörigen Anfragen:

Lieferverkehre und Mobilitätsstationen