Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt   |   Datenschutz

Mai 2018 - Rettet die Münchner Spatzen

SPD fordert, dass die Stadt handelt: Rettet die Münchner Spatzen!

Die SPD-Stadtratsfraktion will die bedrohte Art des Haussperlings in der Stadt schützen und lässt dabei nicht locker: Nachdem die Stadtverwaltung einen ersten Antrag der Rathaus-SPD mit einem Brief abgehandelt hat, legt die Fraktion nach. In einem neuen Antrag fordert die SPD die Stadt zum Handeln auf und macht konkrete Vorschläge für Maßnahmen, die dem Haussperling in München wieder Heimat und Nahrung geben können.

Der Spatz war früher überall in der Stadt daheim und gern gesehen, sein Zwitschern gehörte zu jedem Biergarten und Park. Heute tschilpt es immer seltener: Der Haussperling ist bedroht. Bei Gebäudesanierungen verschwinden Nistplätze, der Wildwuchs in der Stadt wird immer weniger, es fehlt an Nahrung und Verstecken. Die SPD-Stadtratsfraktion will deshalb neue Nistmöglichkeiten schaffen, zum Beispiel in Spatzentürmen. Auch wenn neu gebaut wird in der Stadt, können dabei Nistmöglichkeiten entstehen. Bei der Gestaltung von Parks und Grünanlagen soll darauf geachtet werden, den Spatzen Unterschlupf zu bieten.

Die Tierschutzbeauftragte der Fraktion, SPD-Stadträtin Bettina Messinger, sagt:
„Bereits vor rund einem Jahr haben wir einen Antrag zur Rettung der Münchner Spatzen gestellt. Dass dieser lediglich mit einem Brief beantwortet wurde, reicht uns nicht, zumal die Argumentation darin falsch ist: Dass der Haussperling nicht gefährdet sei, stimmt nur, wenn man auf ganz Bayern schaut. In München ist der Haussperling vom Aussterben bedroht. Das wollen wir verhindern, weil der Spatz einfach zu unserer Stadt gehört. Die Spatzen brauchen Nistplätze, sie brauchen Verstecke und Nahrung. Das alles verschwindet in einer dichter werdenden Stadt zunehmend. Wir wollen ihnen wieder eine Heimat geben. Das schaffen wir zum Beispiel mit Spatzentürmen, also großen Vogelhäusern für mehrere Brüter, die wir im Stadtgebiet und speziell zum Beispiel auch an städtischen Schulen oder Kindertagesstätten aufstellen lassen wollen. Außerdem soll die Verwaltung Vorschläge erarbeiten, wie auch bei Neubaumaßnahmen Nistmöglichkeiten geschaffen werden können. Darüber hinaus soll die Stadt auch gemeinsame Projekte mit Bürgerinnen und Bürgern initiieren.“