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September 2011

Wohnanlage "Lilienhof"
GWG München setzt mit Nullemissionsbilanzwohnanlage neue Maßstäbe beim energieeffizienten Bauen

Die GWG München feierte im September 2011 die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ihrer Wohnanlage "Lilienhof" mit 53 umfassend bereits modernisierten Mietwohnungen. Die örtlichen Stadträtinnen Monika Renner, Nik Gradl und Bettina Messinger waren vor Ort, um sich selbst ein Bild von dem Projekt zu machen. Claudia Tausend, stellvertretende Vorsitzende des GWG-Aufsichtsrates, hielt ein Grußwort.

Die vier Gebäude an der Lilienstraße werden als Nullemissionsbilanzwohnanlage ausgeführt und sollen CO2-neutral mit Heiz- und Trinkwarmwasser versorgt werden. Dafür wurden auf den straßenseitigen Fassaden ein innovatives Vakuumdämmsystem entwickelt. Für die Beheizung und Warmwasserversorgung wird oberflächennahe Geothermie genutzt. Unterstützt wird die Energiegewinnung durch thermische Kollektoren auf den Dachflächen. Die Fenster werden 3-fach wärmeschutzverglast in hocheffizienten Rahmen ausgeführt. Die Kellerdecken werden durch im Estrich der Erdgeschosse eingelegte Vakuumdämmplatten mit hochwertigem Wärmeschutz versehen. Heizwärme wird bedarfsabhängig über die Heizflächen durch eine dezentrale Pumpentechnik an die Räume abgegeben. Die Einzelraumregelung ermöglicht eine hohe Regelgüte und lässt eine intensive Nutzerbeteiligung erwarten. Fensterkontakte schränken Lüftungsverluste durch ineffizientes Lüftungsverhalten ein.

Nach Fertigstellung der weiteren drei Bauabschnitte bis Ende des Jahres 2013 gehören zu dieser Wohnanlage dann insgesamt 140 Mietwohnungen. Der Großteil davon ist geförderter Wohnraum.

An diesem Projekt wird gezeigt, wie umweltbewusstes und attraktives Wohnen im Bestand und auch im geförderten Wohnungsbau umgesetzt werden kann. Die Maßnahmen werden zu einer Reduzierung der Heizkosten führen und davon werden die Mieterinnen und Mieter profitieren. Gerade in der begehrten Wohngegend in der Au (ganz idyllisch am Auer Mühlbach gelegen) ist es wichtig, dass es auch preiswerten geförderten Wohnungsbau gibt, damit eine gemischte Wohnbevölkerung erhalten bleibt. Die städtische Wohnungsgesellschaft GEW zeigt mit diesem Projekt, dass geförderter Wohnungsbau und neue innovative Techniken sich nicht ausschließen.

Die Wohnungen aus dem 1957 werden so umgebaut, dass eine in der Gesamtbilanz CO2 neutrale Wohnanlage entsteht. Dafür werden bei dieser Modernisierung insgesamt 26,4 Millionen Euro investiert. Gefördert wurde das ehrgeizige Projekt auch mit Forschungsmitteln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

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