Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt   |   Datenschutz

September 2012

Fortführung Isarrenaturierung im Norden Münchens

Die Renaturierung der Isar zwischen dem Großhesseloher Wehr und dem Deutschen Museum ist ein großer Erfolg. Mit dem Isar-Plan konnten drei Entwicklungsziele

- Besserer Schutz vor Hochwasser
- Hin zur naturnahen Flusslandschaft
- Mehr Qualität für Freizeit und Erholung

erreicht werden.

Vorbild war dabei die Isar mit Wildflusscharakter. Weltweit gilt diese Renaturierung inzwischen als Vorbild. Eine Fortführung der Renaturierung im Münchner Norden ist daher nahe liegend und wurde deshalb in einem gemeinsamen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion und der ÖDP gefordert.

Die Isar zwischen der Luitpoldbrücke und dem Oberföhringer Wehr ist für Erholungssuchende schwer zugänglich. Eine renaturierte Isar mit abgeflachten Ufern und Kiesbänken würde wesentliche Verbesserungen schaffen. Die Maxanlagen und der Englische Garten würden mit der Isar zu einem attraktiven Naherholungsgebiet zusammenwachsen.

Die Isar hat in dem betreffenden Bereich überwiegend ein sehr breites Flussbett. Die Baumaßnahmen könnten sich daher überwiegend auf das Flussbett selbst beschränken. Eingriffe in die Ufergrundstücke über die Ufersicherung hinaus sind kaum nötig. Neue Querbauwerke bzw. der Ersatz alter Bauwerke sind vermutlich nicht notwendig. Insgesamt dürfte die Renaturierung damit deutlich kostengünstiger sein, als die Renaturierung im Süden Münchens.

Im Bauausschuss wurde deshalb beschlossen, dass mit Blick auf die Eigentums- und Unterhaltsverhältnisse eine gemeinsame Betrachtung durch die drei Beteiligten E.ON, Wasserwirtschaftsamt München und Landeshauptstadt München zweckmäßig ist.

Grundlage hierfür soll ein Gesamtkonzept sein, welches alle Aspekte berücksichtigt. Dazu gehören unter anderen:

- mögliche Verbesserungen hinsichtlich Ökologie und Erholungsnutzung im Gewässer
- selbst sowie an dessen Ufern und Böschungen
- Belange des Naturschutzes und der Schutzgebiete
- Hochwassersicherheit und Abflussgeschehen
- Eigentumsverhältnisse
- Unterhaltspflicht und
- Verkehrssicherungspflichten.

An der Machbarkeitsuntersuchung, die ca. 30.000 Euro netto kosten wird, beteiligen sich E.ON, Wasserwirtschaftsamt München und die Landeshauptstadt München an den Kosten zu je einem Drittel.

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