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September 2018 - Biomasse-Anlage an der Carl-Wery-Straße stoppen!

Die SPD-Stadtratsfraktion stellt sich gegen Pläne, an der Carl-Wery-Straße 63 in Neuperlach eine Biomasseaufbereitungsanlage zu errichten. Die Fraktion fordert, dass die Stadt alle Möglichkeiten ausschöpft, das Projekt zu verhindern.

Die geplante Biomasseaufbereitungsanlage würde sehr nahe an die Wohnbauten in Waldperlach und Neuperlach-Süd heranreichen – und direkt in der Frischluftschneise liegen, die klimatisch für die Viertel sehr wichtig ist und die zu erwartende Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner durch üble Gerüchte noch begünstigen würde.

Außerdem würden die Anlieferungen, die ganzjährig an sechs Tagen in der Woche jeweils zwischen 7 und 17 Uhr geplant sind, eine starke zusätzliche Verkehrsbelastung bringen. Und das, wo doch durch die neue Bebauung an der Carl-Wery-Straße – hier sind ein neues Hotel und Wohnungen entstanden, ein Boardinghaus, eine Berufsschule, eine mehrgeschossige Park&Ride-Anlage und ein U-Bahnbetriebshof geplant – ohnehin schon spürbar mehr Verkehr ins Viertel kommen wird.

Marina Achhammer (Bezirkstagskandidatin), Markus Rinderspacher (Landtagsabgeordneter) und Bettina Messinger (Stadträtin) lehnen die Biomasseanlage ab.

Marina Achhammer (Bezirkstagskandidatin), Markus Rinderspacher (Landtagsabgeordneter) und Bettina Messinger (Stadträtin) lehnen die Biomasseanlage ab.

„Das ist kein Platz für eine stinkende und lärmende Biomasse-Anlage, das ist eine wichtige Frischluft-Schneise, die noch dazu nahe an bestehende Wohngebiete angrenzt. Wir fordern deshalb, dass die Stadt ihre Möglichkeiten nutzt, das Projekt nicht zu genehmigen. Wir müssen schließlich darauf achten, dass unsere Stadtviertel für die Menschen lebenswert bleiben. Zusätzlich zu Lärm und Geruch käme mit der Biomasse-Anlage auch noch eine Belastung durch den zusätzlichen Lieferverkehr auf das Viertel zu. Das ist an dieser Stelle nicht zumutbar. Wir können uns perspektivisch eine qualitätvolle Wohnbebauung hier viel besser vorstellen.“

Antrag dazu